Von Frank Adloff

In den letzten Jahren hat der Konvivialismus einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dabei ist selbst nach einer oberflächlichen Lektüre schnell klar, dass hier eine Nähe zum Konzept und zu der Bewegung des Degrowth besteht. Doch worin besteht die Nähe, und wo liegen die Differenzen? Im Folgenden möchte ich zunächst kurz rekapitulieren, was auf theoretischer und praktischer Ebene unter Degrowth verstanden werden kann, um danach den Konvivialismus vorzustellen und zu markieren, worin aus meiner Sicht die Vorteile einer konvivialistischen Perspektive bestehen.

Der französische Begriff der décroissance wurde von André Gorz im Jahre 1972 zum ersten Mal in die Debatte um Ökologie, Grenzen des Wachstums und Kapitalismus eingeführt. Eine Wachstumsrücknahme sieht er als notwendig an, um das ökologische Gleichgewicht der Erde zu erhalten. Diese Auseinandersetzung um eine neue politische Ökologie geriet dann für viele Jahre in die Vergessenheit und erst mit den 2000er Jahren beginnt eine neue Runde der Diskussion.

Diesmal geriet das Konzept der Entwicklung bzw. der nachhaltigen Entwicklung in die Kritik, und insbesondere Serge Latouche platzierte den Begriff der décroissance gegen die Vorstellung, dass es nur einen – nämlich den westlichen – Entwicklungsweg gäbe und dass dieser auf der Logik eines immer größeren Ressourcenverbrauchs und Güterkonsums beruhen müsse. Ausgehend von Frankreich, dann auch von Spanien und Italien, entwickelte sich hieraus eine fundamentale Kritik der Wachstumsidee, die in den letzten Jahren zur Kapitalismuskritik der westlichen Konsumgesellschaften ausgebaut wurde.

Es fällt nicht ganz leicht, den theoretischen Kern der aktuellen Debatte um décroissance zu identifizieren. Bei Kallis, Demaria und D’Alisa heißt es, dass es vor allem um die Kritik von Wachstum gehe: „It calls for the decolonization of public debate from the idiom of economism and for the abolishment of economic growth as a social objective“. Darüber hinaus geht es um eine Suche nach Alternativen zur Wachstumsideologie, die sich etwa in Konzepten und Praktiken des Teilens, der Einfachheit, von Commons oder Fürsorge bzw. Care ausdrücken. Die daran anschließenden Debatten fokussieren dann ganz unterschiedliche Aspekte: etwa ökologische Fragen rund um die Themen CO2-Ausstoß und Erderwärmung, Kritik des Bruttoinlandsprodukts als Kennziffer, Wachstums- und Beschleunigungskritik, kapitalismuskritische Analysen, Alternativen in Form von Commons oder Genossenschaften, Kritik der geschlechtsbezogenen Arbeitsteilung, Kritik an Entfremdung von Arbeit und Natur, Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung oder einem Grundeinkommen.

Gemeinsam ist diesen Praktiken die Suche nach alternativen Wirtschaftsformen, die ohne Wachstum auskommen, sowie der Versuch, aus dem gesellschaftlichen Imaginären der rationalisierten und wachstumsgetriebenen Moderne auszubrechen. Gesucht wird eine Gesellschaft, die andere Ziele verfolgt als Wachstum um des Wachstums willen, eine Gesellschaft, die autonom in dem Sinne ist, dass sie in der Lage ist, sich selbst gesetzte Ziele zu erreichen. Eine Gesellschaft also, die nicht heteronom von vorgeblichen Sachzwängen und ökonomisch-kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten regiert wird, sondern über Instanzen verfügt, die eine autonome Selbstgesetzgebung und -steuerung ermöglichen.

Fehlt es Degrowth an einer kohärenten Theorie?

Dies ist für Serge Latouche (2015: 55ff.), den „Papst“ der französischen décroissance-Bewegung,eine genuin politische Aufgabe, die es erfordert, eine kulturelle Transformation der produktivistischen und konsumistischen Mentalitäten des Westens einzuleiten, konkrete alternative Utopien zu entwickeln und eine kohärente Theorie zu erarbeiten. Doch an letzterer mangelt es dem Konzept des Degrowth nach meinem Dafürhalten noch deutlich. Die im engeren Sinne ökonomische Theorie ist noch schwach entwickelt: Sieht man von Ausnahmen wie Tim Jackson ab, sind die ökonomischen Konzepte entweder noch sehr utopisch oder sie sind zu konkret-praktisch und lokalistisch ausgerichtet – eine Degrowth-Volkswirtschaftslehre für das globale Zeitalter ist jedenfalls bislang noch nicht in Sicht.

Zugleich müssten sich die Degrowth-Debatten mit ihren nicht allein ökonomischen Anliegen – wie es teilweise schon geschieht – anderen Diskursen und sozialen Bewegungen öffnen – etwa denjenigen, die auf soziale Fragen (soziale Ungleichheit von Einkommen, Vermögen, Bildung und Lebenschancen), Menschenrechte und Migration, transnationale Beziehungen, Fragen der Demokratiereform, auf die Digitalisierung der Arbeit, auf technikphilosophische oder ökologische Debatten abheben oder allgemein auch an gesellschafts- und politiktheoretische Diskurse anknüpfen.

Degrowth steht also vor dem Dilemma, entweder eine spezialisierte ökonomische Theorie werden zu müssen – was die Bewegung, soweit ich das beurteilen kann, nicht will. Oder sie müsste die ökonomische Perspektive überwinden und Reformen in einer Vielzahl von sozialen Feldern sowie eine gesamtgesellschaftliche, auch theoretisch gesättigte Perspektive anvisieren. Denn worin besteht der Kern des Alternativmodells, der der Wachstumsidee gegenüber gestellt werden könnte? Gibt es eine handlungstheoretische Alternative zum homo oeconomicus und eine gesellschaftstheoretische zur kapitalistisch-rationalisierten Moderne à la Max Weber? Wonach streben Menschen, wenn nicht nach individueller Nutzenmaximierung, und auf welchen Prinzipen kann eine zukünftige soziale Ordnung beruhen? Auch hier scheinen mir die Antworten noch recht diffus zu sein. Deshalb bedarf es aus meiner Sicht mit Blick auf dringend benötigte gesellschaftliche Transformationen des Schulterschlusses mit Konzepten und Bewegungen, die sich zwar auch für Degrowth einsetzen, darüber hinaus allerdings einen breiteren und integrativen Blickwinkel einnehmen. Hierfür bietet sich der Konvivialismus an.

Was ist Konvivialismus?

Der dem Konvivialismus zugrunde liegende Begriff der Konvivialität stammt aus dem Frankreich des 19. Jahrhunderts. Der Gastrophilosoph Brillat-Savarin verstand unter Konvivialität die Situation, die sich oft bei Tisch ergibt, wenn unterschiedliche Leute über einer guten langen Mahlzeit einander näher kommen und in angeregten Gesprächen die Zeit verfliegt. Convivialité (von lat. con-vivere: zusammenleben) ist heute im Französischen durchaus gebräuchlich und hat sich auch im Englischen als gängiges Fremdwort sowie neuerdings auch als Fachbegriff in Diskussionen über das Zusammenleben in Einwanderungsgesellschaften etabliert. Diese Kooperationsneigung und der gemeinsame Bezug auf Werkzeuge, der das Verhältnis der Menschen zueinander verwandelt und befördert, liegt auch Ivan Illichs „Tools for Conviviality“ zugrunde, einem Klassiker der Sozialkritik und politischen Ökologie.

Das konvivialistische Manifest einer Gruppe von französischsprachigen Intellektuellen um den Soziologen Alain Caillé geht über die bisherigen Verwendungsweisen hinaus, indem es aus der Konvivialität einen „Ismus“ macht. Aus einem Attribut sozialer Beziehungen, das am Beispiel der Idee der Gastfreundschaft gewonnen wurde, wird etwas Neues: eine moralische Überzeugung, eine transformatorische „Kunst des Zusammenlebens“ und eine „Minimaldoktrin, die in Konkurrenz zu den großen politischen Ideologien des 20. Jahrhundertstreten will. Während der Begriff der Konvivialität eine Praxis des Zusammenlebens bezeichnet, macht der „Ismus“ deutlich, dass es auf einer theoretischen Ebene um die Systematisierung einer sozial- und politiktheoretischen Perspektive gehen muss (so ja auch die ähnlich gelagerte Differenz zwischen den Begriffen „liberal“ und „Liberalismus“). Der Fokus ist somit ein doppelter: Wir können uns mit dem Konvivialismus als sozialwissenschaftlicher oder politischer Idee einerseits und mit der Konvivialität als gelebter Praxis andererseits befassen.

Wir sind vor allem soziale Wesen, die voneinander abhängig sind

Beide Begriffe Konvivialität und Konvivialismus zeigen an, dass wir aus Sicht der Autor/innen vor allem soziale Wesen sind, die voneinander abhängig sind. Der Untertitel des französischen Originals lautet denn auch in Anspielung auf die amerikanische Unabhängigkeitserklärung „Declaration d’interdépendance“. Es geht mithin um die Frage, wie wir eigentlich miteinander leben wollen: Die Qualität der sozialen Beziehungen, die des größeren Miteinanders und die Frage, wie wir Gesellschaft politisch organisieren, stehen im Zentrum der Betrachtung. Dabei werden soziale Beziehungen nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern vor allem auch Selbstzweck angesehen. Der Konvivialismus ist eine dezidiert anti-utilitaristische intellektuelle Strömung, die den Menschen weniger in seinem Verlangen zu nehmen, sondern in seinem Bedürfnis, anderen etwas zu geben, charakterisiert sieht.

Die Besonderheit des Manifestes besteht auch darin, dass es einer großen Gruppe gelang, ihre wissenschaftlichen und politischen Differenzen hintanzustellen und stattdessen Gemeinsamkeiten in Form einer Minimaldoktrin herauszuarbeiten. Ca. 1,5 Jahre diskutierten zunächst etwa 40 Personen über Textentwürfe, bis das Manifest am Ende 64 Personen unterzeichneten und im Jahr 2013 publizierten .Mitgewirkt haben bekannte Intellektuelle wie Alain Caillé, Marc Humbert, Edgar Morin, Serge Latouche, Patrick Viveret, Eva Illouz, Chantal Mouffe und Ève Chiapello.

Das Manifest benennt zwei Hauptursachen der gegenwärtigen Krise: den Primat des utilitaristischen, also eigennutzorientierten Denkens und Handelns und die Verabsolutierung des Glaubens an die selig machende Wirkung wirtschaftlichen Wachstums. Zum anderen wird diesen Entwicklungen eine positive Vision des guten Lebens entgegengestellt: Es gehe zuallererst darum, auf die Qualität sozialer Beziehungen und der Beziehung zur Natur zu achten. Gesucht wird eine „Alternative, die nicht länger glauben oder uns einreden will, dass ein unendliches Wirtschaftswachstum noch immer eine Antwort auf alle unsere Probleme sein könnte“. Die Nähe zu Debatten um décroissance bzw. Degrowth ist hier also offenkundig.

Eine Synthese verschiedener politischer Ideologien

Auf theoretischer Ebene strebt der Konvivialismus mit hohem Anspruch eine Synthese verschiedener politischer Ideologien an: von Liberalismus, Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus. Freiheitsrechte, staatliche Sozialpolitik, radikale universelle Gleichheit und Selbstverwaltung sollen miteinander verbunden werden. Das Manifest versucht Prinzipien einer neuen konvivialen Ordnung zu formulieren und stellt an zentraler Stelle heraus: „Die einzige legitime Politik ist diejenige, die sich auf das Prinzip einer gemeinsamen Menschheit, einer gemeinsamen Sozialität,der Individuation und der Konfliktbeherrschung beruft.“ Der konvivialistische „Test“, wenn man das so nennen will, besteht also darin, soziale und politische Organisationsweisen auf vier Fragen hin abzuklopfen:

a) Wird das Prinzip einer gemeinsamen Menschheit und gleicher Menschenwürde beachtet, oder stellen sich einige Gruppen über andere und externalisieren in ihrem Handeln negative Folgen auf andere?

b) Wird das Prinzip der gemeinsamen Sozialität realisiert, das darauf beruht, dass unser größter Schatz in der Qualität sozialer Beziehungen liegt?

Diesen eher kommunitären Perspektiven stehen zwei eher dissoziierende und individuierende Prinzipien gegenüber:

c) Wird das Prinzip der Individuation beachtet, das heisst, dass wir uns alle voneinander unterscheiden, dass wir in unserer Individualität anerkannt und geachtet werden wollen?

d) Werden schließlich Konflikte einerseits zugelassen und andererseits aber auch so beherrscht, dass sie nicht eskalieren?

Eine Politik des Maßhaltens und des kulturellen Wandels

Diese vier Prinzipien können auf eine Vielzahl von moralischen, politischen, ökologischen und ökonomischen Fragen bezogen werden. Ziel ist wie bei Degrowth auch, eine Politik des Maßhaltens und des kulturellen Wandels, denn das Manifest setzt sich nicht einfach für ein technokratisches Projekt des Wandel hin zu besseren „Zukunftstechnologien“ ein. Nicht sozialtechnologische „Lösungen“, sondern kontroverse politische Debatten sind gefragt.

Aus den oben genannten Prinzipien ergeben sich drei globale politische Maximen:

  1. Es ist im Namen einer gemeinsamen Menschheit und Sozialität ein Kampf gegen die Maßlosigkeit zu führen, konkret: gegen extreme Armut und extremen Reichtum. Ein bedingungsloses existenzsicherndes Grundeinkommen sowie die maximale Begrenzung von Einkommen sind daher einzuführen.
  2. Zwischen den Nationen sollte ein Maximum an Pluralismus und an Gleichheit bestehen. Momentan tritt der Westen als ein kultureller Hegemon in Erscheinung, er nutzt nicht nur ungleiche Tauschbeziehungen etwa bei der Ausbeutung von Rohstoffen aus, sondern versteht sich auch in den Entwicklungsbeziehungen weiterhin als derjenige, der den anderen etwas gibt; zum Beispiel Geld, Technik, Waffen, Bildung, Demokratie, Literatur etc.. Wechselseitige Anerkennung kann es jedoch nur geben, wenn niemand sich zum alleinigen Geber aufschwingt, sondern sich die Positionen des Gebens und Nehmens gegenseitig abwechseln.
  3. Konvivialität braucht die Autonomie der Gesellschaft, die sich durch zivilgesellschaftliche Assoziationen und Selbstorganisation realisiert. Reformen müssen damit auch grundlegend auf die Neujustierung des Verhältnisses von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft abzielen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen kombiniert mit einem Maximaleinkommen

Im Manifest werden zwei sehr konkrete politische Forderungen formuliert: ein bedingungsloses Grundeinkommen und die Einführung eines Maximaleinkommens. Ein bedingungsloses Grundeinkommen böte die Chance, die Fixierung des Westens auf Erwerbsarbeit und den damit verbundenen produktivistischen Habitus abzuschwächen. Die Gesellschaft würde von den Empfänger_innen keine konkrete Erwiderung erwarten, Existenzängste würden dadurch deutlich reduziert werden. Dies würde Vertrauen in ihre Tätigkeiten und Fähigkeiten erfordern, was mit kooperationsförderlichen Wirkungen einhergehen kann. Auf der anderen Seite würden explodierende Einkommensentwicklungen am oberen Rand eingedämmt werden. Maßlosigkeit würde gekappt und eine egalitärere Reziprozität zwischen den gesellschaftlichen Schichten könnte auf diese Weise wiederhergestellt werden. Symbolisch würde sich darin ausdrücken, dass sich a) niemand für seine Existenz zu schämen braucht und dass b) Hybris inakzeptabel ist.

Das Manifest begreift sich als ein Gesprächsangebot, als ein Startpunkt für Debatten, nicht als Endpunkt. Es ist als eine Einladung aufzufassen, über ein Leben nach dem neo-liberalen Finanzkapitalismus nachzudenken. Dabei sind positive konviviale Leitbilder für die nächsten Jahrzehnte gefragt, und das Manifest betont m. E. zurecht, dass wir ein neues attraktives Konzept des Zusammenlebens benötigen, das man anthropologisch in einer Theorie der Gabe verankern kann. Damit ist die Frage verknüpft, ob der Begriff der Konvivialität positiv besetzt werden kann. Sind hierfür maßgebliche Gruppen zu gewinnen, etwa Teile der Mittelschichten?

Das Manifest bietet keine in sich geschlossenen und konkreten Lösungen gesellschaftlicher Probleme an. Es kommuniziert vielmehr eine recht allgemeine alternative Sicht und Haltung, eine Haltung der Konvivialität, die eine stark affektive Seite hat. Konvivialität möchte positiv-affektiv überzeugend sein, Möglichkeitsräume und Wege aus der Erschöpfung utopischer Energien eröffnen. Dies erscheint mir ein entscheidender Vorteil gegenüber Begriffen wie décroissance, Degrowth oder Wachstumsrücknahme zu sein, die versuchen, den bislang positiv besetzten Begriff des Wachstums mit einem negativen Vorzeichen zu versehen. Dies klingt dann auch leider nicht sonderlich attraktiv, deshalb lautet mein resümierender Vorschlag: Lasst uns von Degrowth als einer ökonomischen Transformationsstrategie sprechen, die sich einfügt in eine breitere Reformbewegung hin zu einer konvivialen Gesellschaft.

Literatur

Acosta, Alberto (2015): Vom guten Leben. Der Ausweg aus der Entwicklungsideologie. In: Blätter für deutsche und internationale Politik (Hg.): Mehr geht nicht! Der Postwachstums-Reader. Berlin: Edition Blätter, S. 191-197.

Adloff, Frank/Volker Heins (Hg., 2015): Konvivialismus. Eine Debatte. Bielefeld: transcript.

Caillé, Alain (2008 [2000]): Anthropologie der Gabe. Frankfurt/New York: Campus.

Caillé, Alain (2014): Anti-utilitarisme et paradigme du don. Pour quoi? Lormont: Le Bord de L’eau.

Castoriadis, Cornelius (2014 [1981]): Von der Ökologie zur Autonomie. In: Ders.: Kapitalismus als imaginäre Institution. Schriften Bd. 6. Lich: Edition AV, S. 297-313.

Illich, Ivan (1973): Tools for Conviviality. New York: Harper & Row.

Jackson, Tim (2011): Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt. Münche: oekom

Kallis, Giorgos/Frederico Demaria/Giacomo D’Alisa (2015): Introduction: Degrowth. In: Dies. (Hg.): Degrowth: A Vocabulary for a New Era. London: Routledge, S. 1-17.

Les Convivialistes (2014): Das konvivialistische Manifest. Für eine neue Kunst des Zusammenlebens. Hg. von Frank Adloff & Claus Leggewie. Bielefeld: transcript.

Latouche, Serge (2015): Es reicht! Abrechnung mit dem Wachstumswahn. München: oekom.

 

Autor_in

Frank Adloff ist Professor für Soziologische Theorie und Kultursoziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Zivilgesellschaft, Theorie der Gabe und Konvivialismus.