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Untertitel: Muster gemeinsamen Handelns

Heinrich-Böll-Stiftung: Die Logik des Kapitalismus heißt teilen. Nur teilen darin nicht die Menschen, sondern sie werden geteilt. Der britische Historiker E.P. Thompson befindet deshalb: “Es war immer ein Problem, Commons in kapitalistischen Kategorien zu erklären.”
Wer die Welt der Commons betritt, begegnet einer anderen Logik, einer anderen Sprache und anderen Kategorien.
Autor/innen aller Kontinente erkunden in diesem Band die anthropologischen Grundlagen der Commons und stellen sie zugleich als konkrete Utopien (E. Bloch) vor. Sie machen nachvollziehbar, dass alles Commons sein oder werden kann: durch Prozesse geteilter Verantwortung, in Laboratorien für Selbstorganisation und durch Freiheit in Verbundenheit.
Commoners realisieren, was schon heute machbar ist und morgen selbstverständlich sein wird. Das zeigen über 40 Beispiele aus aller Welt.
Dieses Buch erweitert unseren Möglichkeitssinn für die Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft.
Mit Beiträgen u.a. von Nigel Gibson, Marianne Gronemeyer, Helmut Leitner, Etienne Le Roy, Andreas Weber, Bernard Lietar, Rosa Luxemburg, Anne Salmond und David Sloan Wilson.

ISBN: 978-3-8376-3245-3
> Translated from English
> Band 1