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Interview mit John Jordan im Rahmen des Klimacamps und der Degrowth-Sommerschule im Rheinischen Braunkohlerevier 2015.

Aus dem Interview: Der Künstler John Jordan ist seit vielen Jahren in sozialen Bewegungen aktiv. In den 90er Jahren war er an der Gründung der gegen den Automobilismus gerichteten direkten Aktion Reclaim the Streets wie auch der Clandestine Insurgent Rebel Clown Army beteiligt. Er gehörte dem Redaktionskollektiv an, das 2003 mit We Are Everywhere eine umfassende, in mehrere Sprachen übersetzte Geschichte des sozialen Widerstandes gegen Kapitalismus, Globalisierung und sozialökologische Zerstörung in der Jetztzeit vorgelegt hat. Das zusammen mit Isabelle Fremeaux verfaßte Film-Buch Paths Through Utopia, in der Bundesrepublik als Pfade durch Utopia [1] veröffentlicht, wurde zuletzt ins Koreanische übersetzt und erscheint in Frankreich mittlerweile in dritter Auflage. Das Künstlerkollektiv The Laboratory of Insurrectionary Imagination ist ein weiteres Projekt von John Jordan und Isabelle Fremeaux. In diesem Rahmen berichtet der Kulturaktivist mitunter über neue Projekte und Aktionen, so zuletzt über Ende Gelände.
Auf dem Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier beantwortete John Jordan dem Schattenblick einige Fragen zur Geschichte und zur gesellschaftlichen Bedeutung dieser Form des Aktivismus.

Interview/077 aus der Rubrik “Bürger/Gesellschaft” > “Report” von der Zeitung Schattenblick

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