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Einleitung: Bei diesem Programm handelt es sich nicht um das Wirtschaftsprogramm der GRÜNEN, sondern um ein Sofortprogramm gegen Arbeitslosigkeit und Sozialabbau. Es wird von uns zur Diskussion gestellt und muß auf Grund der Kritik aller Interessierten konkretisiert und weiterentwickelt werden. Diese wichtige öffentliche Auseinandersetzung über programmatische Fragen entspricht dem politischen Selbstverständnis der GRÜNEN. Dieses Programm gliedert sich in drei Teile. Die Präambel soll die grundsätzlichen politischen Positionen dokumentieren, wie sie bei den GRÜNEN diskutiert werden, und ist als Einleitung zum grundsätzlichen Verständnis der konkreten Vorschläge im zweiten Teil gedacht. Der dritte Teil befaßt sich mit den Strategien zur Politischen Durchsetzung.

Aus der Präambel: DIE GRÜNEN sind überzeugt, dass es in der Bundesrepublik Deutschland genauso wie in den anderen Industrienationen nicht zu wenig industrielle Produktion gibt, sondern zuviel: zuviel rohstoff- und energieverbrauchende Massenproduktionen, zuviel Schadstoffproduktion, [. . .]. Dagegen gibt es zahlreiche gesellschaftliche Bereiche, in denen zu wenig Arbeit verausgabt wird. Hier nennen wir alternative umweltfreundliche Energiesysteme, öffentlicher Nahverkehrssysteme, menschenwürdige Wohnverhältnisse, Aufbereitung und Wiederverwendung von Abfällen und gesunde, giftfreie Lebensmittel. Die Erträge aus weiterem industriellen Wachstum werden jetzt schon durch die ökologischen Folgeschäden negativ überwogen. . . .

Weitere wachstumskritische Dokumente der Grünen aus den 80er und 90er Jahren:
> Arbeitszeitpolitik der Grünen
> Umbau der Industriegesellschaft. Schritte zur Überwindung Von Erwerbslosigkeit, Armut und Umweltzerstörung
> Entwurf eines Gesetzes für eine ökologisch-soziale Wirtschaft (Förderung der umwelt- un sozialverträglichen Entwicklung der Wirtschaft – GösW)
> Auf dem weg zu eines ökologischen-solidarischen Weltwirtschaft.