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Impulsvortrag von Malo Vidal zum Thema “Utopien entwickeln” auf der Degrowth-Sommerschule im Rheinland 2016. Im Anschluss an den Impulsvortrag gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema.

Aus dem Programm:
Eine andere Welt ist möglich! Aber welche? Systemwandel, Degrowth, sozial-ökologische Transformation, Anarchie, das gute Leben für alle. Was bedeuten diese Schlagworte für uns? Welches sind die Kernelemente des Wandels, den wir meinen? Kommen wir überein in einer gemeinsamen Utopie? Wo liegen Knackpunkte, die uns trennen? Und welche Implikationen haben sie auf unsere Bewegungen und unser gemeinsames Handeln? Brauchen wir überhaupt eine geteilte Utopie, um gemeinsam unterwegs zu sein? Der Input wirft die grundsätzlichen Fragen des Tages auf und dient als Impuls für die Diskussion im Großplenum. Außerdem werden verschiedene Utopieentwürfe thematisiert: Degrowth, Anarchie und Buen Vivir.

Malo Vidal versteht sich als Graswurzelaktivist, Bildungsreferent, Facilitator und Mensch. Er lebt in Leipzig und erlebt sich dort als Teil einer Struktur von Häusern und Projekten, die versuchen ihre Utopien kollektiv umzusetzen. In diesen Erfahrungen mit all ihren dazugehörigen Aushandlungsprozessen und mit ihren Licht- und Schattenseiten ist er auf der Suche nach Formen der Begegnung und Kommunikation, welche gemeinsame Emanzipationsprozesse vereinfachen können. Er war und ist Teil des Degrowth-2014-Orgakreises sowie der Folgeprojekte 2015 & 16 (Degrowth meets Climate-Justice), auch hier konzentriert er sich auf die Ermöglichung (facilitation) emanzipativer Gruppenprozesse.