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deutsch-polnische Fachkonferenz zu BNE vom 24.-26.1.2018 in Schloß Trebnitz 0:00
deutsch-polnische Fachkonferenz zu BNE vom 24.-26.1.2018 in Schloß Trebnitz
Jan 24 um 0:00 – Jan 26 um 23:59
„Wandel gemeinsam gestalten – Herausforderungen und Potenziale der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland und Polen“ *Herzliche Einladung zur deutsch-polnischen Fachkonferenz vom 24.1.-26.1.2017 in Schloß Trebnitz in Brandenburg!* Ziel der Tagung ist es, deutsche
Naturkapital: Über die Vermessung der Natur – Auf dem (Irr-)Weg in Richtung eines effektiven Naturschutzes? 18:30
Naturkapital: Über die Vermessung der Natur – Auf dem (Irr-)Weg in Richtung eines effektiven Naturschutzes?
Jan 24 um 18:30 – 20:30
**NATURKAPITAL: ÜBER DIE VERMESSUNG DER NATUR – AUF DEM (IRR-)WEG IN RICHTUNG EINES EFFEKTIVEN NATURSCHUTZES?** **24. Januar 2018 | 18:30 – 20:30 Uhr | Senatssaal, Hauptgebäude der HU Berlin | Campus Mitte** Um den Naturschutz
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Tagung: Neue Kulturgeographie 15 – Materie, Materialien, Methoden – Anmeldung bis 22/12! 17:00
Tagung: Neue Kulturgeographie 15 – Materie, Materialien, Methoden – Anmeldung bis 22/12!
Jan 25 um 17:00 – Jan 27 um 15:00
Liebe Alle, die Tagung Neue Kulturgeographie 15 findet vom 25. bis 27. Januar in Freiburg statt, eine Anmeldung zur Tagung ist noch bis zum 22.12. möglich. Weitere Infos sowie der Link zur Anmeldung sind auf
Konferenz Zukunft? Jugend fragen! – Im Fokus: Die Einstellungen junger Menschen zu Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Politik 0:00
Konferenz Zukunft? Jugend fragen! – Im Fokus: Die Einstellungen junger Menschen zu Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Politik
Jan 25 um 0:00 – Jan 25 um 23:59
Liebe Jugendliche und junge Erwachsene, unter welchen Bedingungen wir in Zukunft leben, wird schon heute entschieden. Dies gilt ganz besonders für die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung. Ihr sollt mitreden können! Auf der Jugendkonferenz Zukunft?
Tagung: Arbeit – Lebensführung – Nachhaltigkeit 0:00
Tagung: Arbeit – Lebensführung – Nachhaltigkeit
Jan 25 um 0:00 – Jan 25 um 23:59
Eine Einladung zu einer spannenden Tagung zum Thema „Arbeit-Lebensführung-Nachhaltigkeit“ in Hamburg! *** Arbeit – Lebensführung – Nachhaltigkeit Konzepte, Analysen und Perspektiven für eine sozial-ökologische Transformation Tagung am 25./26. Jan. 2018 an der Universität Hamburg, Allendeplatz
Forum im Kiezladen in Berlin: Wie können wir die gemeinsame Leihe und die Wiederverwendung von Dingen in der Nachbarschaft fördern? 9:30
Forum im Kiezladen in Berlin: Wie können wir die gemeinsame Leihe und die Wiederverwendung von Dingen in der Nachbarschaft fördern?
Jan 25 um 9:30 – 23:59
Wir alle kennen das: wohin mit den Dingen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Auf unseren Müllhalden landen ungeheure Mengen an zu verwertenden Rohstoffen, vieles könnte sofort noch genutzt werden oder auch repariert, um dann
Tacheles. Ein Workshop zum Gegen- und Miteinander in der Transformation 10:00
Tacheles. Ein Workshop zum Gegen- und Miteinander in der Transformation
Jan 25 um 10:00 – 17:30
Sehr geehrte Damen und Herren, Wir laden Sie dazu ein, dem anstehenden ökosozialen Wandel offen ins Auge zu sehen – mit allen Konflikten, die er birgt, aber auch mit den Chancen und neuen Bündnissen, die
Fossile Energien und entfesseltes Wachstum. Ein kurze Geschichte kapitalistischer Energieerzeugung 19:00
Fossile Energien und entfesseltes Wachstum. Ein kurze Geschichte kapitalistischer Energieerzeugung
Jan 25 um 19:00 – 23:59
*Fossile Energien und entfesseltes Wachstum. Ein kurze Geschichte kapitalistischer Energieerzeugung* Historisch fällt das Aufkommen des Kapitalismus mit dem Umstieg auf fossile Energieträger wie Kohle und später Erdöl zusammen. Auch darin unterschied er sich von allen
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Nachhaltig mobil! – Wie geht es weiter mit der Berliner Verkehrswende? 17:30
Nachhaltig mobil! – Wie geht es weiter mit der Berliner Verkehrswende?
Jan 29 um 17:30 – 20:00
[Einladung] **29. Jan 2018 // Nachhaltig mobil! – Wie geht es weiter mit der Berliner Verkehrswende?** Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde, die Rot-Rot-Grüne Regierungskoalition hat die Verkehrswende als ein wichtiges Ziel
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Tagung „Narrationen der Nachhaltigkeit: Wie lässt sich die sozialökologische Transformation im Kontext der Digitalisierung angemessen erzählen? Ideen und Erkenntnisse aus Forschung, Praxis und Ethik“ 10:00
Tagung „Narrationen der Nachhaltigkeit: Wie lässt sich die sozialökologische Transformation im Kontext der Digitalisierung angemessen erzählen? Ideen und Erkenntnisse aus Forschung, Praxis und Ethik“
Jan 30 um 10:00 – Jan 31 um 17:00
Klimanarrationen im Journalismus Mit der Tagung „Narrationen der Nachhaltigkeit – Ideen und Erkenntnisse für die Praxis“ setzen das KMGNE und das Partnernetzwerk Medien am 30. und 31. Januar 2018 in Darmstadt die Auseinandersetzung mit Fragestellungen
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Gute Arbeit für die Zukunft – sozialöko-logisch? 18:30
Gute Arbeit für die Zukunft – sozialöko-logisch?
Jan 31 um 18:30 – 20:30
**GUTE ARBEIT FÜR DIE ZUKUNFT – SOZIALÖKO-*LOGISCH?*** **31. Januar 2018 | 18:30 – 20:30 Uhr | Auditorium, Grimm-Zentrum | Campus Mitte** Der Hauptfokus dieser Veranstaltung liegt in der Debatte über die gesellschaftliche Funktion und Organisation
Transformative Wirtschaftswissenschaft Welche Wirtschaftswissenschaft brauchen Politik und Gesellschaft? 19:00
Transformative Wirtschaftswissenschaft Welche Wirtschaftswissenschaft brauchen Politik und Gesellschaft?
Jan 31 um 19:00 – 23:59
Einladung Transformative Wirtschaftswissenschaft Welche Wirtschaftswissenschaft brauchen Politik und Gesellschaft? Podiumsdiskussion 31. Januar, 19.00 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen Energiewende, Mobilitätswende, der digitale Wandel, die soziale Desintegration, die Prozesse
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deutsch-polnische Fachkonferenz zu BNE vom 24.-26.1.2018 in Schloß Trebnitz
Jan 24 um 0:00 – Jan 26 um 23:59

„Wandel gemeinsam gestalten – Herausforderungen und Potenziale der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland und Polen“

*Herzliche Einladung zur deutsch-polnischen Fachkonferenz vom 24.1.-26.1.2017 in Schloß Trebnitz in Brandenburg!*

Ziel der Tagung ist es, deutsche und polnische Akteurinnen der BNE grenzüberschreitend zu vernetzen, Möglichkeiten für Austausch zu schaffen sowie Kooperationen zu ermöglichen. Die beiden Partnerregionen Großpolen und Brandenburg stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung, in der es um non-formales Lernen in Zeiten der Großen Transformation gehen wird. Dabei werden der Vergleich der BNE in beiden Ländern sowie Best-Practice Beispiele einen wichtigen Rahmen bilden. Auch Fördermöglichkeiten für deutsch-polnische Projekte werden vorgestellt und es wird Raum für gemeinsame Projektentwicklung und Planung der nächsten Schritte geben, um den Wandel gemeinsam zu gestalten.
Bitte beachtet die Ausschreibung und das Anmeldeformular im Anhang.
Die Anmeldung bitte an kalinovich@kreisau.de senden.
Bei Fragen gerne eine email an sofie@krzyzowa.org.pl senden.
http://www.schloss-trebnitz.de/

Naturkapital: Über die Vermessung der Natur – Auf dem (Irr-)Weg in Richtung eines effektiven Naturschutzes?
Jan 24 um 18:30 – 20:30

**NATURKAPITAL: ÜBER DIE VERMESSUNG DER NATUR – AUF DEM (IRR-)WEG IN RICHTUNG EINES EFFEKTIVEN NATURSCHUTZES?**

**24. Januar 2018 | 18:30 – 20:30 Uhr | Senatssaal, Hauptgebäude der HU Berlin | Campus Mitte**

Um den Naturschutz weiter voranzubringen und gleichzeitig das wirtschaftliche Wachstum sicherzustellen, ist eine zunehmende Ökonomisierung der Natur beobachtbar. Während im Zuge dieser Entwicklung verstärkt Bewertungs- und Zahlungssysteme sowie Märkte für Ökosystemdienstleistungen geschaffen werden, stellen sich folgende Fragen, welche wir innerhalb der Veranstaltung diskutieren möchten:
Welche Chancen, aber auch Risiken liegen in der zunehmenden Kommerzialisierung und Marktfähigmachung von Naturräumen?
Müssen wir die Befürchtungen einiger KritikerInnen, beispielsweise aus der Postwachstumswachstumsbewegung, hinsichtlich der zunehmenden Einbettung von Natur in die Marktsphäre ernst nehmen?
Welche alternativen Konzepte zum erfolgreichen Schutz und zur gesteigerten Wertschätzung der Natur sind denkbar? Welche Vorbilder gibt es dahingehend?

Wir freuen uns sehr, für diese Diskussion u. a. folgende Gäste gewonnen zu haben:
**Prof. Dr. Claudia Kemfert** – Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance Berlin
**Steffi Lemke** – Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in der letzten Legislaturperiode
**Dr. Thomas Fatheuer** – freier Autor und Berater sowie Mitautor des Buches “Kritik der Grünen Ökonomie”
**Prof. Dr. Helga Weisz** – Leiterin des Forschungsbereichs “Transdisziplinäre Konzepte & Methoden” am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie Professorin für Industrielle Ökologie und Klimawandel an der Humboldt-Universität zu Berlin

Moderation: Luise von Pogrell und Josef Kaiser
Thematisches Input: Philipp Kleinheinz

Organisation:
Melanie Schweikart, Luise von Pogrell, Philipp Kleinheinz, Josef Kaiser

Hintergrund:
Natur und Arbeit im Kontext aktueller sozioökologischer Herausforderungen Klimawandel, Biodiversitätsverluste oder die Zunahme globaler Ungerechtigkeiten – die Probleme unserer Zeit sind vielfältig und von globaler Dimension. Doch genauso vielfältig wie die Probleme sind auch die Antworten auf diese. Innerhalb des interdisziplinären Projekttutoriums “Grünes Wachstum versus Postwachstum. Im Spannungsfeld unterschiedlicher wirtschaftspolitischer Positionen zur Bewältigung aktueller sozioökologischer Herausforderungen” beschäftigen sich Studierende verschiedener Fachrichtungen seit April 2017 mit verschiedenen Wirtschaftskonzepten und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. In einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe möchten wir nun diese Themen nach außen tragen und dazu gemeinsam mit Expert_innen aus verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichen Einstellungen debattieren. In einer ersten Veranstaltung legen wir den Fokus auf das Thema Bewertung und Markteinbettung von Natur. In einer weiteren Veranstaltung thematisieren wir sozialökologisch gerechte Arbeitsmodelle für die Zukunft.
Wir freuen uns sehr, dass beide Veranstaltungen durch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft gefördert werden.

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Konferenz Zukunft? Jugend fragen! – Im Fokus: Die Einstellungen junger Menschen zu Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Politik
Jan 25 um 0:00 – Jan 25 um 23:59

Liebe Jugendliche und junge Erwachsene,

unter welchen Bedingungen wir in Zukunft leben, wird schon heute entschieden. Dies gilt ganz besonders für die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung.

Ihr sollt mitreden können! Auf der Jugendkonferenz Zukunft? Jugend fragen! besteht die Gelegenheit mit Entscheidungsträger/innen ins Gespräch zu kommen und folgende Fragen aus Eurer Sicht zu diskutieren und zu verhandeln:

Wie wichtig sind Umwelt- und Naturschutz heute und in Zukunft?
Wie sieht eine nachhaltigere Konsumkultur aus und wie könnte sie unterstützt werden?
Welche Formen des persönlichen Engagements für ein nachhaltiges und solidarisches Miteinander sind attraktiv?
Welche Vorstellungen von der Zukunft habt Ihr?
Und wie stellt Ihr Euch das Leben in der eigenen Stadt ganz konkret vor?
Die Jugendkonferenz findet zum Abschluss des Projekts „Zukunft? Jugend fragen! Eine umwelt- und stadtpolitische Agenda der Zukunft“ statt, das vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Zusammenarbeit mit sociodimensions, Holzhauerei und Multiplicities im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durchgeführt wurde.

Für wen? Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 30 Jahren
Wann? Donnerstag, 25. Januar 2018, 10-16 Uhr
Wo? betahaus, Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin

Ansprechpartner Dr. Gerd Scholl, IÖW, E-Mail: gerd.scholl@ioew.de; Organisation: Leonie Tillmann-Mihm, IÖW, leonie.tillmann-mihm@ioew.de

Wir freuen uns, wenn Ihr die Einladung in Euren Netzwerken verbreitet und Euch den Termin vormerkt. Fahrtkosten für die Teilnahme an der Konferenz werden in begrenztem Umfang übernommen. Die Anmeldung beginnt Mitte Dezember 2017.
Alle Informationen findet Ihr auch unter diesem Link:

https://www.ioew.de/veranstaltung/zukunft_jugend_fragen/

Tagung: Arbeit – Lebensführung – Nachhaltigkeit
Jan 25 um 0:00 – Jan 25 um 23:59

Eine Einladung zu einer spannenden Tagung zum Thema „Arbeit-Lebensführung-Nachhaltigkeit“ in Hamburg!

***

Arbeit – Lebensführung – Nachhaltigkeit

Konzepte, Analysen und Perspektiven für eine sozial-ökologische Transformation

Tagung am 25./26. Jan. 2018 an der Universität Hamburg, Allendeplatz 1, Raum 250

Die Zukunft der Arbeit muss nachhaltig sein, oder sie wird gar nicht sein!

So könnte man die eindringliche Warnung zusammenfassen, die der Human Development Report 2015 zur Bedeutung von Arbeit für die menschliche Entwicklung dargelegt hat (UNDP 2015). Mit Bezug auf die ebenfalls 2015 von der UN verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) wird in dem UNDP–Bericht die politische Weichenstellung zu „nachhaltiger Arbeit“ und damit die Beförderung menschlicher capabilities eingefordert. Mit den genannten jüngeren Aktivitäten verschiedener UN-Gremien lässt sich eine Belebung der internationalen Diskussion um nachhaltige Entwicklung feststellen. Neu daran ist vor allem, dass dem Thema Arbeit und Nachhaltigkeit deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als zu Beginn der Nachhaltigkeitsdiskussion vor gut 30 Jahren.
Wie die Zusammenhänge zwischen Arbeit und Nachhaltigkeit beschrieben, analysiert und in Richtung zu mehr Nachhaltigkeit transformiert werden können, ist bei den Repräsentanten des Nachhaltigkeitsdiskurs allerdings höchst strittig. Der Diskurs changiert zwischen der Schaffung grüner, wachstumsorientierter Vollerwerbsgesellschaften auf der einen Seite und anti- kapitalistischer Wachstumskritik und der Forderung nach einer grundlegenden sozial-ökologischen Transformation hin zu einer nachhaltigen Tätigkeitsgesellschaft auf der anderen Seite.
Anknüpfend an diese Debatte wird mit der Tagung der aktuelle Stand der Diskussion über eine nachhaltige Arbeitsgesellschaft kritisch reflektiert sowie zur konzeptionellen Weiterentwicklung eines Begriffs von „nachhaltiger Arbeit“ beigetragen. Dabei gilt es, den erwerbsarbeitszentrierten Arbeitsbegriff grundsätzlich zu hinterfragen und neu zu bestimmen. Ein nachhaltiger Arbeitsbegriff umfasst sowohl den Stoffwechsel mit der äußeren Natur als auch den Erhalt der menschlichen Lebenskraft (innere Natur) (Barth/Littig/Jochum (Hg): Nachhaltige Arbeit, Campus 2016). Er geht von einem erweiterten Arbeitsbegriff und somit von der Neubewertung und Umverteilung aller gesellschaftlich notwendigen Arbeiten aus. In der Folge werden die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und privater Lebensführung weiter fließend – zumal unter der Perspektive zunehmender Digitalisierung und der damit verbundenen Aufhebung der zeitlichen und räumlichen Grenzen von Arbeit sowie wachsendem „Prosumententum“.
Zahlreiche Fragen drängen sich auf: Wird die sozialwissenschaftliche Trennung von Arbeit und Leben praktisch obsolet? Wie könnte ihr Verhältnis unter der Berücksichtigung sozial-ökologischer Aspekte neu bestimmt werden? Welche Konsequenzen hat eine analytische Verbindung von Arbeit und Leben(-sführung) für die Forschung? An welche empirisch feststellbaren sozio-ökonomischen Dynamiken ließe sich anknüpfen? Welche Akteure und Praktiken der Lebensführung sind für die sozial-ökologischen Transformation hin zu einer nachhaltigen Arbeitsgesellschaft eher förderlich oder blockierend?

Vor dem Hintergrund des skizzierten Themenfeldes sollen in einer zweitägigen Fachkonferenz relevante Konzepte und Analysen zum Thema nachhaltige Arbeit/sgesellschaft vorgestellt, diskutiert und miteinander in Beziehung zueinander gesetzt werden sowie mögliche Entwicklungspfade hin zu einer sozial-ökologisch nachhaltigen Tätigkeitsgesellschaft vorgestellt werden.

PROGRAMM im Anhang!

***

Ich bitte Euch, den Veranstaltungshinweis (und die Anhänge) an mögliche Interessierte (u.a. aus der VÖW-Gruppe) weiterzuleiten.
Die Tagungsteilnahme ist kostenlos.
Um Anmeldung wird aber zwecks besser Planung der Verpflegung gebeten an: Manuela.CastroPires@wiso.uni-hamburg.de

Forum im Kiezladen in Berlin: Wie können wir die gemeinsame Leihe und die Wiederverwendung von Dingen in der Nachbarschaft fördern?
Jan 25 um 9:30 – 23:59

Wir alle kennen das: wohin mit den Dingen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Auf unseren Müllhalden landen ungeheure Mengen an zu verwertenden Rohstoffen, vieles könnte sofort noch genutzt werden oder auch repariert, um dann wieder sinnvoll eingesetzt zu werden.
Bei diesem kleinen Forum geht es um einen Austausch darüber, wie der aktuelle Stand beim Wiederverwenden ist und wie gemeinsames Leihen und Teilen nachbarschaftlich organisier werden kann. Epert#innen vom BUND, dem Wuppertal Institut und aus der Repair-Café-Szene diskutieren mit Nachbarn.

9:30 – 10:00 Uhr : Ankommen, Kaffee, Tee und ‘Hallo’
10:00 – 10:45 Uhr: Vorstellung der Expert#innen und ihrer Themen – jeweils ca. 15 min.
bis ca. 11:00 Uhr: allgemeine Fragen/Erläuterungen
11:00 – 12:15 Uhr: Welt-Café in kleineren Gruppen: die Expert#innen diskutieren an eigenen Tischen mit den Anwesenden
12:15 – 13:00 Uhr: Mittagessen
13:00 – 14:00 Uhr: gegenseitiges Vorstellen der Diskussionen/Fragen/Ergebnisse im Plenum
Ort: Kiezladen Zusammenhalt, Dunckerstr.14, 10437 Berlin

Bitte kurze Anmeldung an: gerard.roscoe@gmx.de

Tacheles. Ein Workshop zum Gegen- und Miteinander in der Transformation
Jan 25 um 10:00 – 17:30

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir laden Sie dazu ein, dem anstehenden ökosozialen Wandel offen ins Auge zu sehen – mit allen Konflikten, die er birgt, aber auch mit den Chancen und neuen Bündnissen, die sich aus ihm entwickeln können.
Und wir laden Sie dazu ein, mit anderen jungen Expertinnen und Praktikern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Austausch zu treten – gern auch direkt in die Auseinandersetzung.

Tacheles. Ein Workshop zum Gegen- und Miteinander in der Transformation
2. Salon für Transformation
am 25. Januar 2018, von 10 Uhr bis 17.30 Uhr
im Wälderhaus Wilhelmsburg, Am Inselpark 19, 21109 Hamburg

Heute herrscht weitgehender Konsens, dass eine Transformation hin zu nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen unumgänglich ist. In der Frage allerdings, welche Wege dafür zu beschreiten sind, scheiden sich die Geister. Und sie bleiben geschieden: An konstruktiven Auseinandersetzungen über die vielversprechendste Transformationsstrategie mangelt es – jedenfalls an solchen, die über die eigene Blase, Nische oder Berufsgruppe hinaus geführt würden.

Der Workshop „Tacheles“ ist diesen Konflikten gewidmet, die auf den Tisch gehören, aber meist unter den Teppich gekehrt werden. Im Ergebnis erhoffen wir uns ein klares Bild der Transformationslandschaft: Wer steht wo? Welche Nachbarschaften werden sichtbar, welche Gräben können überbrückt werden, und zu wem ist der Weg zu weit? Auch mit Blick auf die jeweils eigene Rolle in der Transformation soll deutlich werden, wo die Konfliktlinien verlaufen: Mit wem kann ich mich verbünden, an wem werde ich mich reiben müssen?

Im ersten Teil des Workshop-Tages geht es um eine Erkundung dieser Konfliktlinien, um ungeklärte Fragen und Widersprüche innerhalb des jeweils eigenen Handelns. Danach geht es in die Auseinandersetzung mit anderen: Zu den strittigsten Transformationsfragen soll nun Tacheles geredet werden – in kleinen Gruppen und begleitet von professionellen MediatorInnen. Wir sind daher zuversichtlich, dass der Tag nicht im Streit enden wird, sondern mit größerer Klarheit und vielleicht sogar mit unerwarteten Bündnissen.

Anstatt Konflikte heraufzubeschwören, wollen wir das bearbeiten, was in Ihrem alltäglichen Arbeiten an der Transformation tatsächlich schwelt bzw. unausgesprochen bleibt. Deshalb laden wir Sie dazu ein, uns die heißesten Eisen Ihres Arbeitsbereichs zu nennen – und, wenn Sie mögen, eineN KonfliktpartnerIn mitzubringen: eine Person, deren Vorstellung vom Weg in eine nachhaltige Zukunft Sie nicht teilen können, und mit der Sie sich auseinandersetzen möchten.

Wir würden uns freuen, Sie am 25. Januar 2018 in Hamburg begrüßen zu dürfen. Die offizielle Einladung mit einem detaillierten Programm und der Möglichkeit zur Anmeldung senden wir Ihnen rechtzeitig zu. Falls Sie jemanden im Blick haben, der Teil dieser Debatte sein sollte – mit dem oder über die im Transformationskontext womöglich gar nicht gesprochen wird -, freuen wir uns über Hinweise oder Weiterleitungen.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Zirpel
Geschäftsführer
Michael Otto Stiftung für Umweltschutz

Luise Tremel
Konzeption und Gestaltung
Salon für Transformation

Zum Format „Salon für Transformation“:

Im vergangenen Januar haben wir den Workshop „Aufhören” veranstaltet, der junge Fach- und Führungskräfte einlud, gemeinsame Strategien für den notwendigen gesellschaftlichen Wandel zu erarbeiten. Aufgrund des großen Erfolges haben wir uns dazu entschlossen, das Format jährlich zu wiederholen. So schafft die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz dauerhaft ein Forum für den Austausch junger Expertinnen und Praktiker des ökosozialen Wandels: den Salon für Transformation.

Tagung: Neue Kulturgeographie 15 – Materie, Materialien, Methoden – Anmeldung bis 22/12!
Jan 25 um 17:00 – Jan 27 um 15:00

Liebe Alle,

die Tagung Neue Kulturgeographie 15 findet vom 25. bis 27. Januar in Freiburg statt, eine Anmeldung zur Tagung ist noch bis zum 22.12. möglich.
Weitere Infos sowie der Link zur Anmeldung sind auf der Webpage zu finden https://kulturgeographie.org, das vorläufige Programm ist im Anhang.
Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen!

Fossile Energien und entfesseltes Wachstum. Ein kurze Geschichte kapitalistischer Energieerzeugung
Jan 25 um 19:00 – 23:59

*Fossile Energien und entfesseltes Wachstum. Ein kurze Geschichte
kapitalistischer Energieerzeugung*

Historisch fällt das Aufkommen des Kapitalismus mit dem Umstieg auf
fossile Energieträger wie Kohle und später Erdöl zusammen. Auch darin
unterschied er sich von allen früheren Gesellschaftsordnungen. Aber wie
wichtig waren fossile Energieträger für den Siegeszug des Kapitals? Der
Vortrag soll zeigen, warum der Kapitalismus fossil sein musste, welchen
Umbruch er deshalb gegenüber allen anderen Formen menschlichen
Zusammenlebens darstellte und wie tiefgreifend sich dadurch das
Verhältnis der Menschen zu ihrem Planeten änderte. Darauf aufbauend kann
diskutiert werden, was das alles für eine mögliche Überwindung dieser
Gesellschaftsordnung heißen könnte.

Ort: Kinder- und Jugendzentrum Mühle

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Nachhaltig mobil! – Wie geht es weiter mit der Berliner Verkehrswende?
Jan 29 um 17:30 – 20:00
[Einladung]

**29. Jan 2018 // Nachhaltig mobil! – Wie geht es weiter mit der Berliner Verkehrswende?**

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freundinnen und Freunde,

die Rot-Rot-Grüne Regierungskoalition hat die Verkehrswende als ein wichtiges Ziel für das künftige Regierungshandeln anerkannt und legt mit dem Berliner Mobilitätsgesetz das Fundament für eine nachhaltige Entwicklung in diesem Lebensbereich.

Am 1. Juni 2017 hatten wir im Rahmen eines Berliner Nachhaltigkeitsdialogs die bisher eingeschlagenen Wege, schon erreichten Erfolge und aufgetretenen Schwierigkeiten in diesem Politikbereich diskutiert. Damals sind wir u.a. mit den Ergebnissen „Es darf nicht zu lange dauern, sonst ist der Drive draußen“ und „Der Widerstand gegen eine nachhaltige Verkehrswende wird bei konkreten Maßnahmen deutlich werden“ auseinander gegangen.

Nun laden wir herzlich zur aktuellen Bestandsaufnahme ein.

Montag, 29. Januar 2018, 17.30 – 20.00 Uhr
im Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

**Programm**

17:30 Uhr Begrüßung

17.45 Uhr Stellungnahmen zur aktuellen Vorlage des Mobilitätsgesetzes

Denis Petri, Changing Cities
Heiner von Marschall, VCD.Nordost
N.N., Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

18.00 Uhr Podiumsdiskussion mit den verkehrspolitischen Sprechern der Koalitionsparteien

Tino Schopf, SPD
Harald Wolf, Die Linke
Stefan Gelbhaar, Bündnis 90/ Die Grünen

19.10 Uhr Statement zur aktuellen Vorlage des Mobilitätsgesetzes

Jens-Holger Kirchner, Staatssekretär für Verkehr / Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

19.20 Uhr offene Diskussion mit dem Veranstaltungsplenum

ab 20.00 Uhr Ausklang und Vernetzung

***

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 26. Januar unter info@berlin21.net

Die Veranstaltung ist der dritte „Berliner Nachhaltigkeitsdialog“, den Berlin 21 zu wichtigen Bereichen nachhaltiger Stadtentwicklung durchführt und findet im Rahmen unserer Aufgaben im deutschen Nachhaltigkeitsnetzwerk RENN statt.

Berlin 21 e.V.
Netzwerk für nachhaltige Entwicklung in Berlin

Jan
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Tagung „Narrationen der Nachhaltigkeit: Wie lässt sich die sozialökologische Transformation im Kontext der Digitalisierung angemessen erzählen? Ideen und Erkenntnisse aus Forschung, Praxis und Ethik“
Jan 30 um 10:00 – Jan 31 um 17:00

Klimanarrationen im Journalismus

Mit der Tagung „Narrationen der Nachhaltigkeit – Ideen und Erkenntnisse für die Praxis“ setzen das KMGNE und das Partnernetzwerk Medien am 30. und 31. Januar 2018 in Darmstadt die Auseinandersetzung mit Fragestellungen des Erzählens und der Narrative im Bereich der Klimakommunikation fort.

Die Tagung „Narrationen der Nachhaltigkeit – Ideen und Erkenntnisse für die Praxis“ fokussiert den Bereich des Journalismus. Sie wird in Kooperation mit der Schader Stiftung, der Hochschule Darmstadt (Forschungscluster „Digitale Kommunikation und Medien-Innovation“ DKMI) und der Leuphana-Universität Lüneburg im Schader-Forum in Darmstadt veranstaltet. Die Tagung versteht sich als weiterer Beitrag der Auseinandersetzung mit Narrationen und Narrativen im Zuge der nationalen Umsetzung des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der Deutschen UNESCO-Kommission.

Verantwortlich für das Programm sind Prof. Dr. Torsten Schäfer von der Hochschule Darmstadt und Peter Lonitz von der Schader-Stiftung. Torsten Schäfer hat an der Hochschule Darmstadt zusammen mit Peter Seeger das Internetportal Grüner Journalismus ins Leben gerufen.

Eingeladen sind u.a. Carel Mohn, Redaktionsleiter von Klimafakten.de, Bernhard Pötter von der taz und Dana Giesecke von Futur Zwei. Für das KMGNE und das PN Medien sind Joachim Borner und Thomas Klein am Start.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung im Anhang!

***

Wie lässt sich die sozialökologische Transformation im Kontext der Digitalisierung angemes- sen erzählen? Ideen und Erkenntnisse aus Forschung, Praxis und Ethik
Der Klimawandel ist zu einem Metakontext geworden, an den viele Umwelt- und Nachhaltig- keitsthemen angedockt werden können. Daher haben viele einzelne Diskurse einen Klimahin- tergrund (z.B. Energiewende, Dämmung, neue Mobilitätskonzepte), ohne dass dieser immer ex- plizit benannt wird. Fehlt diese Benennung, wird das Einzelthema aus dem größeren Klimakontext gerissen, was das Verst ndnis beim Publikum erschwert. Dies ist mit ein Grund dafür, dass von verschiedenen Akteuren eine Klimakommunikationskrise erkannt wird. In der Wissenschaft herrscht jedoch Konsens darüber, dass eine gelungene Klimakommunikation Voraussetzung für ein gesamtgesellschaftliches Handeln bezüglich des Problems und insgesamt ein wichtiger Pfei- ler für eine gelungene Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ist. Umso bedeutender sind daher Forschungen und Praxisansätze, die neue Wege der Klimakommunikation suchen – etwa in Journalismus und Wissenschaftskommunikation mit dem Ansatz des multimedialen „Storytelling“ im Kontext des digitalen Wandels und den damit verbundenen Fragen nach ethischen Normen des Erz hlens. In der Journalistik nden nun erste For- schungen in diesen Feldern statt. Ebenfalls sind in den vergangenen Jahren immer mehr Praxispro- jekte entstanden, die versuchen, Nachhaltigkeits- und Klimathemen durch narrative Ans tze besser vermittelbar zu machen. Beide Felder, die klima-narrative Forschung sowie den praktischen Jour- nalismus, will die Tagung erstmals transparent und machen und deren Akteure im Hinblick auf neue Publikationen, Forschungsantr ge und Praxispro- jekte zusammenzubringen. Es ist die erste klim- abezogene Tagung im Bereich der Journalistik mit einem expliziten ethischen Narrationsfokus, sowie einer starken Einbindung von Praxisakteuren. Zu- dem ist die Tagung eng in die Lehre eingebunden mit einer Lehrredaktion von Journalismus-Stu- dierenden der Hochschule Darmstadt. Sie werden die Konferenz mit einer multimedialen Bericht- erstattung auf mehreren Ebenen über das Portal Grüner-Journalismus vor- und nachbereiten sowie live begleiten.