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Klimawandel, Finanz- und Armutskrisen und die nukleare Katastrophe in Japan drängen zur Suche nach Alternativen zum derzeitigen Produktions- und Konsummodell. In allen Debatten um zukunftsfähige Entwicklungen blitzen die Ideale einer solidarischeren Welt auf und der Wunsch nach Glück und einem guten Leben. Diskussionen darüber gibt es längst auch in Entwicklungs- und Schwellenländern. Eine Vielfalt von Akteurinnen und Akteuren sucht überall auf der Welt nach Alternativen zum Wachstumszwang. So auch in Lateinamerika. In Ecuador und Bolivien hat das Recht auf ein gutes Leben Verfassungsrang erhalten. „Buen Vivir“ beruft sich auf indigene Traditionen und Wertvorstellungen. Der Essay von Thomas Fatheuer beschreibt ein Konzept, das in Europa bislang kaum wahrgenommen wurde.
(Beschreibung der Herausgeber)

Die PDF des Essays kann auf der Internetseite der Heinrich-Böll-Stiftung kostenlos heruntergeladen werden.

ISBN 978-3-86928-056-1