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Bericht von der Degrowth Konferenz 2014 in Leipzig zur Veranstaltung “Buen vivir and radical ecological democracy” mit Lucia Gallardo.

Aus dem Bericht:. . . Lucia Gallardo spricht hier nicht von Natur, sondern von den “anderen”, was in einem umfassenderen Sinne alles, was nicht menschlich ist und den anderen Menschen mit einschließt. Die hinter Sumak Kawsay stehende Ratio sei nicht neu, die Lebensweise trotz der Verdrängung durch kapitalistische Prinzipien weiter tradiert worden. Für Gallardo ist das (Wieder)auftauchen dieses Konzeptes ein Hinweis darauf, daß nicht-kapitalistische Werte in einer kapitalistischen Welt existieren können und mehr noch: mit der Geschichtsauffassung Walter Benjamins beschrieben, bedeute Sumak Kawsay ein Aufsprengen des Kontinuums oder einen erkenntnistheoretischen Bruch in einer Welt des kapitalistisch-hegemonialen Zugriffs. . . .

BERICHT/052 aus der Rubrik “Bürger/Gesellschaft” > “Report” von der Zeitung Schattenblick

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