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Bericht von der Degrowth Konferenz 2014 in Leipzig zur Veranstaltung “Degrowth and history – Economics, sustainability, power” mit Matthias Schmelzer, Lorenzo Fioramonti und Iris Borowy.

Der Bericht besteht aus 3 Teilen: Teil 1, Teil 2, Teil 3

Aus dem Bericht:. . . Solange man meint, Ökonomie und Herrschaft trennen zu können, indem man der Wirtschaft für besser erachtete Alternativen per Überzeugungsarbeit anempfiehlt, macht man die Rechnung ohne das dem Wirtschaften innewohnende Gewaltverhältnis. Entweder ist dieses Ansinnen integrierbar und trägt mithin zur Perfektionierung der Zurichtung des dem Arbeitszwang unterworfenen Menschen bei, oder es wird schlichtweg ignoriert. Sollte man aber tatsächlich an empfindlicher Stelle kratzen, sind die ausgefahrenen Krallen repressiver Staatlichkeit nicht weit. Wem dieser Gedankengang mißfällt, weil er den hermetischen Ausschluß jeglicher Fluchtwege postuliert, ist auf einer Spur, die zu verfolgen das Ausmaß des Verhängnisses nur um so deutlicher macht. Demgegenüber mutet die Hoffnung, die alte Warengesellschaft könne in die Organisation der vielbeschworenen Nachhaltigkeit hinüberwachsen, natürlich attraktiver an. Wie belastbar diese Vorstellung ist und was es mit dem Konstrukt Nachhaltigkeit auf sich hat, sollte Teil des Diskussionsprozesses sein, den die Degrowth-Konferenz angestoßen hat. . . .

BERICHT/043, 044 und 047 aus der Rubrik “Bürger/Gesellschaft” > “Report” von der Zeitung Schattenblick

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