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Zeitschrift «Luxemburg»

LuXemburg 3/2010 untersucht Kultur, Ökologie und Ökonomie der Autogesellschaft, die Krisen, Kämpfe und Strategien in der Automobilindustrie

Die Autoindustrie präsentiert sich als Vorreiter und globaler Leitmarkt. Von den Krisen wird geschwiegen: Seit Jahrzehnten wird zu viel produziert. Das verschärft die Konkurrenz – die in erster Linie die Beschäftigten trifft. Die Hersteller in Europa und Nordamerika wollen die Produktion von Autos verdoppeln; die machtvollen Konkurrenten in Asien verfolgen dasselbe Ziel. Das Go Green der Autoindustrie soll den alten Weg individueller Mobilität verlängern und das Geschäftsmodell mit verändertem Antrieb fortführen. An den Problemen und Strukturen des Individualverkehrs ändert das wenig: viele Tote und Verletzte, rasch wachsende Verkehrsdichte, Versiegelung der Böden, wachsender Verbrauch von zum Teil hoch giftigen und umkämpften Ressourcen wie Lithium. Um profitable Positionen auf dem Weltmarkt zu gewinnen, kaufen sie Arbeitskräfte; um sich in den neuen Krisen halten zu können, entlassen sie sie wieder. «Wettbewerbskorporatismus» sichert keine Arbeitsplätze: Global Player wie Daimler oder VW behaupten sich gut in der globalen Konkurrenz, «zuhause» bauen sie seit Jahrzehnten Beschäftigung ab. Dieses Heft untersucht Kultur, Ökologie und Ökonomie der Autogesellschaft, die Krisen, Kämpfe und Strategien in der Automobilindustrie.
(Beschreibung der Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Die vollständige Ausgabe der Zeitschrift kann auf der Internetseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung kostenlos herungergeladen werden.

ISBN-13: 978-3899658545