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In einem lebendig geschriebenen Buch zeigt Robert Brenner, warum der US-Boom der 90er Jahre eine fragile Erscheinung blieb. Mit geradezu kriminalistischer Präzision klärt er die Ursachen für die aktuelle Stagnation der Weltwirtschaft auf.

Bereits 1997/98 befand sich die Weltwirtschaft am Rande einer Katastrophe. Doch die Party an der Wall Street ging weiter. Unter dem Eindruck des anhaltenden Wachstums der USA wollten Ökonomen von der Überwindung der Konjunkturzyklen wissen. Zwar hat die gegenwärtige Rezession die “new economy” auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, aber ihre Protagonisten nicht schlauer gemacht. Was trieb die Konjunktur an? Was machte ihre Zeitgenossen so euphorisch? Was brachte die Blase zum Platzen? Stagnation und schleichende Deflation wie in Japan, nun auch in den USA und der EU?

Brenner zerlegt den Mythos des allseits bestaunten “Wall Street Modells”. Er klärt auf, warum der “lange Abschwung” der Weltwirtschaft seit den 70er Jahren letztlich nicht durchbrochen werden konnte.

Robert Brenner ist Professor für Geschichte und Direktor des Center for Social Theory and Comparative History an der University of California in Los Angeles.
(Beschreibung des Verlags)

ISBN: 3-87975-886-7 1