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Editoral:
Alle Menschen müssen essen. Das Recht auf Nahrung steht allen Menschen zu und doch wird es vielen verwehrt. Um die Zukunft der Ernährung wird derzeit heftig gerungen. Weltweit treten soziale Bewegungen für Ernährungssouveränität ein: Eine „Welt ohne Hunger“, das Gute Leben für alle ist die Perspektive.
Das erste globale Nyeleni-Forum zu Ernährungssouveränität fand 2007 in Mali statt. Deutlich wurde damals die Notwendigkeit, dass es auch in Europa eine starke Bewegung braucht, da gerade hier großer Veränderungsbedarf besteht. Deshalb fand 2011 in Österreich das erste europäische Nyeleni-Forum statt. Um die Bewegung für Ernährungssouveränität weiter zu stärken wird von 13. – 17. April 2014 das erste österreichische Forum für Ernährungssouveränität in Goldegg (Salzburg) statt finden.(www.ernährungssouveränität.at) In diesem Kontext entstand auch diese überarbeitete, aktualisierte und erweiterte 2. Auflage der Broschüre. Sie soll die bestehenden Bewegungen bei uns sichtbar machen und zur Reflexion und zum Austausch beitragen.
Wir hoffen, dass diese Sammlung von Ideen, Ansatzpunkten und Alternativen spannende Einblicke ermöglicht, Horizonte erweitert und nicht zuletzt auch motiviert. Auf den letzten Seiten befinden sich darum einige Literaturhinweise und Links zum weiterlesen, vernetzen und aktiv werden. Ein großes Dankeschön möchten wir den Autor*innen der Artikel aussprechen, welche allesamt als Bäuerinnen und Bauern, Aktivist*innen oder Wissenschafter*innen aus der Bewegung für Ernährungssouveränität kommen oder ihr nahe stehen. Auch bei der Layouterinnen und der Grafikerin möchten wir uns für die kreative Gestaltung bedanken. Wir bedanken uns natürlich auch bei den Unterstützer*innen (siehe Impressum) und der Bundesvertretung der ÖH für die finanzielle Unterstützung.