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Teaser: Das wirtschaftspolitische Diktat des endlosen Wachstums fußt auf der konstanten Beschleunigung und Verdichtung zeitlicher Prozesse. Für ein Leben fernab der Wachstumslogik benötigen wir ein neues Zeitmaß, welches das Verweilen ermöglicht.

Abstract: Verschiedene “Slow”-Movements haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten gebildet, vom Essen bis zum Design. Nun gibt es auch Überlegungen, wie diese Entschleunigung auf ganze Städte übertragen werden könnte. Dahinter steht der Wunsch, das Primat von “Mehr” und “schneller” zu durchbrechen, eine Suche nach dem Guten Leben. Im Artikel geht es um die Ermöglichung eines solchen Guten Lebens und um einen Beitrag zur Redefinition des Fortschrittsbegriffs hin zu Qualität und Wertschätzung.

Der Text ist Teil des Projektes Spurenlegen. Eine unabhängige, ehrenamtliche Redaktion, bestehend aus Ulrich Brand, Marina Fischer-Kowalski, Jörg Flecker, Paul Kolm, Markus Koza, Gabriele Michalitsch, Andreas Novy, Elke Rauth, Alexandra Strickner und Ulli Weish hat auf Einladung der Grünen Alternative Wien und der Grünen Bildungswerkstatt im Rahmen des Projektes “Neue Spuren legen” insgesamt acht Abstracts ausgewählt und deren AutorInnen zur Ausarbeitung eingeladen.