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Bericht von Klimacamp und Degrowth-Sommerschule im Rheinischen Braunkohlerevier 2015.
Untertitel: Gewerkschaftliche Teilhaberschaft spaltet Klimakämpfe

Aus dem Bericht: . . . Die drängende Frage, auf welche Weise der Ausstieg aus fossilen Energieträgern zu bewerkstelligen sei, ohne Massenarbeitslosigkeit und soziale Verwerfungen herbeizuführen, war Thema einer Podiumsdiskussion der Degrowth-Sommerschule im Klimacamp. Unter dem Titel “No jobs on a dead planet – den Strukturwandel in der Kohleindustrie gerecht gestalten” moderierte Nina Netzer (Friedrich-Ebert-Stiftung) das Gespräch zwischen Umweltbewegung und Gewerkschaft. Eingeladen war auch die IGBCE, die jedoch nach einer zwischenzeitlichen Zusage kurzfristig wieder abgesagt hatte, weil sie eigenen Angaben zufolge nicht an einer Sommerschule teilnehmen wollte, die mit Ende Gelände in Verbindung steht, da sie keine Dialogbereitschaft sieht. Statt dessen kam Frederik Moch, Referatsleiter für Energiepolitik beim DGB in Berlin. Er koordiniert einen Arbeitskreis zur deutschen Energiepolitik, an dem die Einzelgewerkschaften teilnehmen. Auf dem Podium vertreten waren zudem Naome Chakanya aus Simbabwe, die dort am gewerkschaftlichen Forschungsinstitut für Arbeit und Wirtschaft tätig ist, und Elena Gálvez von der YASunidos-Bewegung in Ecuador, die zu Themen wie Landrechte, Menschenrechte, Rechte der Natur und insbesondere den Auswirkungen der Ölindustrie arbeitet. . . .

BERICHT/062 und 063 aus der Rubrik “Bürger/Gesellschaft” > “Report” von der Zeitung Schattenblick

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