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Interview mit Petros Tzieris im Rahmen des Klimacamps und der Degrowth-Sommerschule im Rheinischen Braunkohlerevier 2015.

Aus dem Interview: Schon der Normalbetrieb des Goldabbaus läßt verheerende Schäden für Umwelt und Menschen erwarten: Abgeholzte Waldflächen, gravierende Grundwasserabsenkungen, ein immenser Wasserverbrauch, gefährliche atmosphärische Schadstoffe durch Sprengungen und Kontaminierung der Böden und Gewässer durch hochgiftige Stoffe wie Zyanid, Arsen, Quecksilber und diverse Schwermetalle, um nur die wichtigsten zu nennen. Würde die Mine in einigen Jahren geschlossen, stünden die Menschen vor einer komplett zerstörten Umwelt und damit der Vernichtung aller Lebensgrundlagen. Traditionelle regionale Erwerbsweisen wie Landwirtschaft, Imkerei, Fischerei, Forstwirtschaft und Tourismus sind mit dem Goldbergbau weitgehend unvereinbar.
Im Rahmen des Klimacamps und der Degrowth-Sommerschule im Rheinischen Braunkohlerevier zeigte und kommentierte Petros Tzieris in seinem Workshop einen Dokumentarfilm über den Widerstand gegen die Goldmine bei Skouries. Zudem nahm er an der Podiumsdiskussion “Austerität, sozialer Kollaps und … Postwachstumsökonomie? – Strategien von den Rändern” teil. Nach seinem Workshop beantwortete er dem Schattenblick einige Fragen zu seinem politischen Hintergrund, zu den Kämpfen vor Ort und zur Rolle Syrizas in diesem Konflikt.

Interview/095 aus der Rubrik “Bürger/Gesellschaft” > “Report” von der Zeitung Schattenblick

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