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Bericht von Klimacamp und Degrowth-Sommerschule im Rheinischen Braunkohlerevier 2015. Es geht u.a. um die Massenaktion am 15.8.2015

Aus dem Bericht:. . . Umso mehr gilt es, den Blick nicht nur auf lokale und regionale Folgen der Braunkohleverstromung wie auch Landschaftszerstörung, Umsiedlung, Luft- und Wasserverschmutzung zu richten, sondern die soziale mit der ökologischen Frage zu verbinden und im weltweiten Maßstab zu stellen. Eben das wurde in der Woche vor dem Aktionstag im Klimacamp bei Lützerath getan. Mehr als tausend Menschen untersuchten dort in zahlreichen Workshops und Diskussionsrunden sowie anhand praktischer Beispiele und Exkursionen, was alles zu bedenken ist, wenn der drohenden Klimakatastrophe noch Einhalt geboten werden soll. Dabei lag der Schwerpunkt auf der internationalen Vernetzung des Klimaaktivismus und den destruktiven globalen Folgen, die hierzulande wie selbstverständlich in Anspruch genommene Produktionsweisen und Verbrauchsniveaus hervorbringen. Integriert in das Klimacamp war die Degrowth-Sommerschule, in der die auf der Degrowth-Konferenz in Leipzig vor einem Jahr angestoßene Debatte um Wachstumsrücknahme und gesellschaftliche Alternativen zum Fossilismus vorangetrieben wurde. . . .

BERICHT/054 aus der Rubrik “Bürger/Gesellschaft” > “Report” von der Zeitung Schattenblick

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