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Interview mit Aktivistin Maria im Rahmen des Klimacamps und der Degrowth-Sommerschule im Rheinischen Braunkohlerevier 2015.

Aus dem Interview: Die vom Klimacamp und der Degrowth-Sommerschule im Rheinischen Braunkohlerevier ausgehende Besetzung des Tagebaus Garzweiler hat die von den deutschen Leitmedien lange ausgeblendete Problematik der Braunkohleförderung und -verstromung auf spektakuläre Weise in den Fokus öffentlicher Wahrnehmung gerückt. Wer die Ereignisse Mitte August verfolgt hat, konnte unmittelbar nachvollziehen, warum die juristische Kompetenz der Aktivistinnen und Aktivisten im Kampf gegen die Kohle unverzichtbar ist und zu den keinesfalls zu vernachlässigenden Komponenten einer wirkmächtigen Vorgehensweise gehört.
Im Gespräch mit dem Schattenblick erläuterte Maria vom Ermittlungsausschuß dessen Arbeitsweise, die das Resultat eines anhaltenden Prozesses der Auseinandersetzung ist, die lange vor dem diesjährigen Klimacamp begonnen hat und auch in Zukunft weitergeführt wird. Wie sie insbesondere hervorhob, ist in diesem Zusammenhang die eigenständige Aneignung juristischen Wissens, die gegenseitige Unterstützung der Aktivistinnen und eine gleichberechtigte Entfaltung der Handlungskompetenz eine konsequente Strategie der Selbstermächtigung im Widerstand.

Interview/092 aus der Rubrik “Bürger/Gesellschaft” > “Report” von der Zeitung Schattenblick

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