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Teaser: Möglichkeitsräume sind wahrgenommene, konzipierte und gelebte Orte, deren Funktion wandelbar, flexibel und offen bleibt. Sie lassen soziale und ökonomische Experimente zu und eröffnen den Menschen Raum für unterschiedliche Erfahrungen.

Abstract: In Zeiten der Krise erweisen sich Städte als erstaunlich resilient. Sie scheinen daher mehr als die stagnierenden Nationalstaaten in der Lage, als Motoren des Wandels zu agieren. Durch die fehlende Konkurrenz und die Orientierung nach Innen, auf die Lebensqualitiät der Bewohner_innen, kann die Stadt Möglichkeitsräume schaffen. Diese Räume dienen als Experimentierlabore und sind somit Keimzelle einer Veränderung für Politik, Soziales, Ökologie und Ökonomie.

Der Text ist Teil des Projektes Spurenlegen. Eine unabhängige, ehrenamtliche Redaktion, bestehend aus Ulrich Brand, Marina Fischer-Kowalski, Jörg Flecker, Paul Kolm, Markus Koza, Gabriele Michalitsch, Andreas Novy, Elke Rauth, Alexandra Strickner und Ulli Weish hat auf Einladung der Grünen Alternative Wien und der Grünen Bildungswerkstatt im Rahmen des Projektes “Neue Spuren legen” insgesamt acht Abstracts ausgewählt und deren AutorInnen zur Ausarbeitung eingeladen.