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Der Autor “untersucht sowohl die Wortgeschichte als auch die Entwicklung des Begriffs der Arbeit. Gezeigt wird, wie sich das abendländische Arbeitsverständnis im Spannungsverhältnis von Freiheit und Notwendigkeit gebildet hat. Zwar ist dies ein Prozeß, in dem Arbeit als einheitliche Kategorie überhaupt erst entsteht. Gleichzeitig aber bleibt das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit von der Antike bis zur Neuzeit als Gegensatz gefaßt. Die ursprüngliche Verdoppelung des Arbeitsverständnisses in Mühsal und Muße wird daher nicht aufgehoben, sondern im einheitlichen Arbeitsbegriff als innerer Widerspruch fortgeschrieben. Vermittelnde Perspektiven enthält erst die von Marx und Engels entworfene Arbeitsauffassung.” (Autorenreferat)

ISBN: 9783923208210