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Unsere derzeitigen Konsum und Produktionsmuster führen zu einer permanenten Übernutzung der natürlichen Ressourcen und einem stetigen Anstieg der Treibhausgasemissionen. Sie sind nicht nur die Hauptursache für globale Umweltprobleme wie Klimawandel, Müllberge und Artensterben, sondern sind auch mit sozialen Problemen verbunden: Vor allem in Ländern mit niedrigen Sozial- und Umweltstandards kommt es nicht selten zu Menschenrechtsverletzungen.
Trotz des Wissens um die Begrenztheit unserer weltweiten Ressourcen wie Böden, Biodiversität, fossile Brennstoffe und Wasser sowie drohender Ressourcenknappheit ist ein weltweit steigender Ressourcenverbrauch und CO2 Ausstoß zu beobachten. In Industrieländern geht der hohe Konsum von Gütern (und damit Energie) weiter, in Schwellenländern steigt der Verbrauch stetig an. Es ist dringend notwendig jetzt zu handeln und unsere Ressourcen sparsam einzusetzen und zu schonen.
Klar ist auch, dass wir unseren alltäglichen Konsum und damit den Energieverbrauch nicht auf dem heutigen viel zu hohen Niveau fortsetzen können. Stattdessen muss ein verantwortungsvoller Konsum nach dem Motto „mehr Qualität und weniger Quantität“ dazu beitragen unseren Naturverbrauch zu reduzieren. Dafür ist es notwendig zu wissen, wie und unter welchen Arbeitsbedingungen Konsumgüter hergestellt werden, welche Ressourcen dabei beansprucht werden, aber auch, welche Alternativen wir haben.
(Aus der Einleitung)

ISBN: 978-3-9815727-0-4