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attac Aachen: In dem vorliegenden Buch wird die These begründet und vertreten, dass – angesichts ökologischer, sozialer und ökonomischer Krisen – ein wirtschaftliches Wachstum, welches die Tragfähigkeit ökosystemarer Grenzen überschreitet, weder eine zukunftsfähige Option, noch eine anstrebenswerte Entwicklungsrichtung darstellt. Zur langfristigen Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität, erscheint vielmehr eine Wachstumswende notwendig, weg von der Fokussierung auf die Steigerung des Wirtschaftswachstums und hin zu sozial wie ökologisch tragfähigen Wirtschaftsweisen und Lebensstilen.

Von ausgewählten AutorInnen werden dazu, auf theoretischer Ebene – speziell in den Bereichen Geld, Zins, Arbeit und Psychologie – die Ursachen und Zwänge des Wachstumsparadigmas dargelegt. Neben dieser ausführlichen Problembeschreibung, kommen in den gleichen Bereichen auch AutorInnen zu Wort, welche an theoretisch fundierten wie praktisch anwendbaren Alternativen und Visionen einer Wachstumswende arbeiten. Um aufzuzeigen, dass diese Ansätze bereits vielfach erfolgreich umgesetzt werden, wurden zusätzlich mit etlichen wichtigen Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Grasswurzel-Initiativen vertiefende Interviews geführt.

ISSN: 1431- 8261