Frugality as a choice vs. frugality as a social condition. Is de-growth doomed to be a Eurocentric project?

I argue that the degrowth movement reflects the values of a particular social group, namely the well-educated European middle class that share progressive-green-cosmopolitan values. This feature creates significant barriers for its dissemination among lower-income social groups in other parts of the world. There is an important difference between frugality as a choice and frugality as a social condition. In order to elaborate on this, I challenge a couple of theses put forward in the degrowth literature.

Ecological Economics, vol. 161, July 2019, pp. 257-260

Willst du mit mir gehen?

Anfang 2017 hat quix eine Broschüre zu den Themen Gender_Sexualitäten_Begehren in der Bildungsarbeit herausgegeben. Diese Themen werden in der Broschüre mit einer queer_feministischen, rassismuskritischen und intersektionalen Perspektive niederschwellig beleuchtet – dabei steht vor allem die Bildungsarbeit im entwicklungspolitischen Kontext (insbesondere von internationalen Freiwilligendiensten) im Mittelpunk.

Die Broschüre richtet sich vor allem an Trainer_innen, Bildungseinrichtungen, entwicklungspolitische Organisationen und Trägerorganisationen von Freiwilligendiensten, aber auch an Teilnehmer_innen und ehemalige Freiwillige.

Für diese Broschüre haben Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Perspektiven und Positionen Texte, Interviews, Comics, Illustrationen oder Gedichte verfasst.

Themen wie Sprache und Macht, Überschneidungen von Sexismus und Rassismus, Heteronormativität, Erfahrungsberichte von queeren Seminar-Teilnehmer_innen, Privilegien, sexualisierte Gewalt, Kritische Männlichkeit und und und werden in der Broschüre angesprochen.
(Beschreibung von quix)

Environmental justice / EnvJustice Vocabulary – Paul Mohai

Paul Mohai, University of Michigan, explains the origins of “Environmental Justice”, in particular, how it emerged in the United States including his personal experience.

Youtube-channel EnvJustice Vocabulary

Europas Schande: Der EU-Türkei-Pakt und die Abschottung Europas

“Endlich habe die EU wieder Stärke und Einigkeit gezeigt, endlich sei sie wieder in der Lage, ihre Außengrenzen zu sichern, so die offiziellen Verlautbarungen nach dem Deal mit dem türkischen Präsidenten Erdogan im März. Doch die „Schließung der Balkanroute“ und der Pakt mit der Türkei sind tatsächlich eine Schande für Europa. Es ist ein Triumph der Zyniker, ein Kniefall vor den Rassisten in der EU, eine vollständige Preisgabe der angeblich europäischen Werte.”

Erschienen auf Degrowth.de am 16. Juni 2016

Antikapitalistische Querfront

Aus dem Artikel: In Italien prägen die Theoreme des Postwachstums die Fünf-Sterne Bewegung. Aber auch ehemals linke Globalisierungsgegner und rechte Intellektuelle reihen sich hier ein.

Jungle World Nr. 6, 11. Februar 2016

Weitere Artikel zum Thema in der Jungel World:
> Degrowth und schrumpfende Logik
> Böses Wachstum
> Intellektuelles Minuswachstum

Intellektuelles Minuswachstum

Aus dem Artikel: . . . Einer von Latouches zentralen Ansätzen ist die Kritik an der »Uniformierung der Welt«. Unter diesem Begriff fasst er Tendenzen zur Unterwerfung der Gesellschaft unter Kapitalimperative zusammen, die er jedoch um Aspekte des sogenannten Verlusts kultureller Identitäten ergänzt. Dies macht ihn für Rechtsextreme und Ideologen der naturnotwendigen Ungleichheit wie Alain de Benoist interessant. Denn auch die »Neue Rechte« hat sich den Kampf für den Erhalt »kultureller Vielfalt« im Zeichen eines Ethnopluralismus auf ihre Fahnen geschrieben – vorgestellt als eine Art Artenschutz im Ethno-Zoo. . . .

Jungle World Nr. 6, 11. Februar 2016

Weitere Artikel zum Thema in der Jungel World:
> Degrowth und schrumpfende Logik
> Böses Wachstum
> Antikapitalistische Querfront

Böses Wachstum

Aus dem Artikel: . . . Die Degrowth-Bewegung versteht sich mehrheitlich als links, die meisten Vertreter grenzen sich nach rechts ab, gegen Alain de Benoist, einen Vordenker der sogenannten Neuen Rechten, oder den konservativen Meinhard Miegel, der unter dem Deckmantel des Postwachstums den Sozialabbau vorantreiben will. Dennoch gibt es Positionen in der Bewegung, die nach rechts tendieren oder selbst rechts sind. . . .

Jungle World Nr. 6, 11. Februar 2016

Weitere Artikel zum Thema in der Jungel World:
> Degrowth und schrumpfende Logik
> Intellektuelles Minuswachstum
> Antikapitalistische Querfront

Degrowth und schrumpfende Logik

Der Autor beschreibt und kritisiert rechte Strömungen, die sich für eine Postwachstumswirtschaft einsetzen. Er fordert eine stärkere Abgrenzung linker Postwachstums Stimmen von diesen rechten Diskursen.

Jungle World Nr. 6, 11. Februar 2016

Weitere Artikel zum Thema in der Jungel World:
> Böses Wachstum
> Intellektuelles Minuswachstum
> Antikapitalistische Querfront

Die Gastrede von Paul Mecheril

Aus dem Text: . . . Wie ist es möglich, dass Menschen gut leben und zwar nicht auf Kosten anderer, insbesondere nicht auf Kosten jener, die entfernte Nahe (neue Sozialfigur und –form) sind? Meines Erachtens ist das die ethische Frage des 21. Jahrhunderts. Wie können wir hier in Bremen gut leben, ohne dass dafür Kinder und Frauen in Bangladesch unter erbärmlichsten Bedingungen arbeiten müssen? Die Bearbeitung dieser Frage ist in erster Linie eine politische Aufgabe. Zum neuen Jahr darf man sich ja was wünschen, ich wünschte mir Politiker/innen, die sich dieser Aufgabe realistisch verschrieben und nicht aus Angst vor der nächsten Wahl ihr Anliegen provinzialisieren. Aber dies – wie können wir gut leben, nicht auf Kosten anderer – ist auch eine pädagogische Aufgabe, meines Erachtens, ich spreche als Erziehungswissenschaftler und pathetisch, die pädagogischen Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Damit lautet die erste Maxime der Pädagogik des 21. Jahrhunderts also nicht: Wie können wir Humankapital ausbilden? Wie können wir zu Subjekten beitragen, die der mehr und mehr total werden ökonomistischen Logik dienlich sind? Die erste Maxime der Pädagogik des 21. Jahrhunderts ist auch nicht: Welchen Beitrag können wir zur Bewahrung eines partikularen Wir, etwa der Nation oder des Volkes leisten?. . .

Das Konzept der strukturellen Heterogenität und die Analyse fragmentierter Wachstumsgesellschaften in Europa

Zusammenfassung: Nicht erst seit der Wirtschaftskrise verschärft sich in Europa die Problematik sozialer Ungleichheit und Exklusion. Bemerkenswerterweise findet dies jedoch kaum Eingang in den Postwachsumsdiskurs. Vielmehr wird – auch dort wo die neue soziale Frage immerhin Erwähnung findet – kategorial von hohen BIP-Zahlen auf ein allgemein hohes Konsumniveau (nationaler) Bevölkerungen geschlossen, um letzteres dann zu kritisieren. Der wachstumslogische Nationalismus des offiziellen Diskurses (Forderungen nach mehr nationalem Wachstum für mehr nationale Wohlfahrt) wird so nicht dekonstruiert, sondern oftmals nur unter negativem Vorzeichen fortgeführt. Hier wie dort bleibt nahezu vollends dethematisiert, dass in vielen europäischen Ländern massive Verarmung trotz hoher Wachstumsraten typisch ist. Das Papier argumentiert zweifach: Erstens wird anhand von ausgewählten Ländern der europäischen Peripherie mit hohen BIP-Steigerungen die Behauptung vom allgemeinen Konsumreichtum empirisch widerlegt und das außerordentliche Ausmaß an Verarmung und Exklusion eindrücklich beschrieben. Zweitens wird eine theoretische Konzeption erinnert und neu interpretiert, die eben jenes sich mittlerweile auch in Europa durchsetzende Wachstumsmodell auf Basis sozialer Fragmentierung, also interner ungleicher Entwicklung, zu fassen und zu kritisieren versucht: das Konzept der strukturellen Heterogenität.

Abstract: Even before the current economic crisis, social inequality and exclusion have intensified across Europe. It is noteworthy that this development is rarely reflected in post-growth discourses. Instead – and even in discussions that at least mention the new social question – high GDP numbers are thought to be indicative of high consumption levels of national populations in general and this consumption is then criticized. This way, the nationalistic growth paradigm of the official discourse (demanding national growth for more national welfare) is not being deconstructed but instead often kept up but now in a negative sense. In both instances, it is not addressed that in many European countries massive impoverishment despite high growth rates constitutes a typical development. The paper makes a twofold argument: First, it empirically refutes the assertion that high GDP growth leads to generally high consumption levels by looking at selected countries from the European periphery and describing the extent of impoverishment and exclusion. Second, the paper reviews and reinterprets a theoretical concept that seeks to define and criticize this growth model based on social fragmentation (internal unequal development) which increasingly gains a foothold in Europe: the concept of structural heterogeneity.

Working Paper 2/2015 der DFG-KollegforscherInnengruppe Postwachstumsgesellschaften

El descrecimiento en México

No abstract available

Degrowth, Black America, and Restorative Justice

Introduction: In Serge Latouche’s 2009 book, FAREWELL TO GROWTH, he specifically mentions the injustice of racial bias (and bias in general) in the world today. It is important because it is discussed within the context of economic growth. Latouche writes that “we resist, and must resist all forms of racism and discrimination (skin color, sex, religion, ethnicity…),” biases he insist are “all too common in the West today.” Latouche’s ideas are important for considering “degrowth” because racial bias and the historical problems presented by that bias, in the United States, continues despite efforts to address it in a significant manner. The recent murder of the African-American teenager, Trayvon Martin and the reaction to the killing along racial lines, among many other incidents, demonstrated the degree to which racism continues to be an issue in the U.S. even in a society described as “post-racial” by many. “Decroissance” or “degrowth,” the “political slogan” or “banner” that seeks to challenge “growth” or “development” (at least, the continued path of development) would need to include strong resistance to racial bias and a path to more racial equality with respect to African-Americans due to the enduring racial bias in the U.S. if it is to become embraced, “Degrowth,” in whole, or in part, depending upon how it is presented, would be attractive to African-Americans conceptually if racial inequality and bias is also addressed within the context of the implementation of “degrowth.” . . .

Degrowth and the re-organization of work – a feminist perspective

This media entry is a stirring paper of the Group Assembly Process (GAP) at the Degrowth Conference in Leipzig in 2014.

This paper belongs the group Reproduction and Work.

Children and Degrowth

This media entry is a stirring paper of the Group Assembly Process (GAP) at the Degrowth Conference in Leipzig in 2014.

This paper belongs the group Childhood.

GAP working group 2014 – Childhood

Results from the GAP (Group Assembly Process) Group Childhood at the Degrowth Conference in Leipzig 2014

Ideas for Action – in communities
> Participate in creating a library of resources: videos, books, articles, contacts, speakers, knowledge on degrowth for under-18s
> When organizing events: always invite under-18s, always organize day-care/babysitting, think of other forms of presentation

Ideas for Action – in the next Degrowth conference
> Integrate under-18s in the Conference, Examples: Pictographs, Accessibility
> Call for Papers and Workshops for under-18s
> Create new formats, maybe speakers present twice: 1. academic, 2. in an integrated, including way addressing young people (easy language)
> Include topics children are interested in.

Research questions:
> We don’t know the basic needs of children. How can we create need-oriented spaces for children that allow their participation.
> Question the “Childhood concept”: children are legally and socially discriminated by age, young people do have special needs… How can we avoid power abuse? What protection / reaction to their needs do children need?
> What could be better discriminators for adulthood than “age”?

Stirring paper:
> Children and Degrowth

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